Die Elfen Condras
===== Geschichtlicher Hintergrund – Vor den Menschen =====
Die Geschichte meines Volkes reicht fast bis zur Entstehung der Welt zurück. Unsere Zeitrechnung beginnt mit der Thronbesteigung Oronvarids. Niemand weiß genau wie unser Volk zu dieser Zeit lebte, oder wo es her kam, aber einer Legende zufolge kam Oronvarid, nachdem die Welt geschaffen war, von den Sternen hernieder und brachte seine Kinder, unsere Vorfahren, mit. Nach seinem Tod stritten seine Kinder um die Erbfolge.
Sein ältester Sohn Silion ( Sternenkind ) nahm sich den Thron und sein Volk wurde von da an Hochelfen oder Siliar ( vom Stern erleuchtet: Lichtelfen ) genannt.
Sein zweiter Sohn Nulided ( Sohn der Nacht ) begehrte dagegen auf und führte sein Volk in die äußersten Regionen der Elfenlande. Sein Volk nannte er Siltair ( vom Stern verschont ), doch die Hochelfen nannten sie Dunkelelfen.
Sein dritter Sohn Biladan ( der Geschickte ) zog mit einigen Freunden von Zuhause fort bevor sein Vater starb. Auf seinen Reisen traf er die Zwerge, die damals noch nie einen Elfen gesehen hatten, und lebte einige Zeit bei ihnen. Er erlernte die Künste der Zwerge und bekam von ihnen den Titel ”Gnome ( Gelehrter )”. Sein kleines Volk war unter dem Namen Gnomen bekannt.
Sein vierter Sohn Shayded ( Sohn der Mächte ) war ein Meister der Magie. Aber er lebte sehr abgeschieden und folgte nur seinen Studien. Niemand hat je erfahren was mit ihm und seinen Schülern geschah, aber eines Tages gab es eine Explosion und die Höhlen und Laboratorien wurden vollständig verschüttet. Jahre später erschienen Elfen, die kein Licht ertrugen, da sie unter der Erde lebten. Sie behaupteten, Kinder Shaydeds zu sein. Ihr Volk nannten sie Drow, was in der Alten Sprache ”Blind” bedeutet, in ihrer aber wohl eine andere Bedeutung hat.
Sein jüngster Sohn Ardamandriel ( Wilde Jagd ) hatte für Politik nichts übrig. Unser Stammvater lebte in einem Ulmenhain und verlor nach und nach den Konakt zu seinen Brüdern. Viele Andere dachten ähnlich und schlossen sich ihm an. Unser Volk trägt seitdem den Namen Waldelfen oder Madanili ( Tänzer im Zwielicht: Grauelfen ).
Seine Töchter aber waren erzürnt über ihre Brüder, und als das Wildvolk an sie trat, schlossen sie einen Pakt:
Jedes hundertste Elfenkind solle seinen Körper dem Wildvolk als Wirt darbieten, damit diese nicht nur als stofflose Geister durch die Welt wandern könnten. Dafür wurden die Töchter Oronvarids vom Wildvolk gesegnet:
Selina erhielt den Segen des Wassers, sie zog an die Küste und erhielt Kiemen wie die Fische. Sie gründete das Volk der See-Elfen, die dort den Osir helfen, die Meere zu bewachen.
Galana erhielt den Segen des Feuers, sie gründete das Volk der Vulkan-Elfen, die schon lange von dieser Welt verschwunden sind.
Hynalie erhielt den Segen der Luft, sie gründete das Volk der Wind-Elfen, die angeblich immer noch in den Wolken leben. Die Nebel-Elfen mögen einst wohl auch Wind-Elfen gewesen sein.
Kamunila erhielt den Segen der Erde. Die Fels-Elfen taten sich mit den Gnomen zusammen und verschwanden auch mit ihnen.
Bellinia erhielt den Segen des Humus. Von den Blüten-Elfen weiß niemand genaueres, aber man erzählt sich Märchen von einer wunderschönen Elfe, die plötzlich in einem Blumenregen erschienen sein soll ( und auf die gleiche Art und Weise wieder verschwand ).
Eylidya erhielt den Segen des Eises. Vor den Eis-Elfen oder Todes-Alben haben die meisten zuviel Angst, um irgend etwas über sie wissen zu wollen.
Zum Wildvolk und zum Wachvolk werde ich später noch einiges schreiben.
Die Jahre strichen ins Land und das Zeitalter der Schöpfung verging. Aber der Streit unter den Brüdern eröffnete den Raugh neue Wege, die Völker zu verstreuen. Niemand weiß, was sie wirklich wollen ( oder wir haben es einfach nur vergessen ), aber sie scheinen Zivilisation zu verabscheuen. Somit begann das Zeitalter des Vergessens!
Wir wissen, dass das Vergessen über alle anderen Völker kam. Und wir nehmen an, dass es auch uns getroffen hat, da wir keine Aufzeichnungen über Zwerge oder Orks aus dieser Zeit haben. Das Vergessen brachte viele Kriege, da die Völker sich nicht mehr kannten. Früher, so sagt man, hätten Zwerge und Elfen sich freundlich gegrüßt, da sie sich durch die Gnomen kannten und ehrten. Sicher kann man sagen, dass das Vergessen die anderen Elfen traf, da die Hochkulturen der Siliar und Siltair in Condra binnen eines Jahrhunderts untergingen und die Reste beider Völker sich in einem furchtbaren Krieg gegenseitig vernichteten. Selbst unsere besten Shaydanii waren nicht in der Lage, so weit in die Vergangenheit zu blicken, um uns zu sagen, wie und wann die Gnomen verschwanden. Der einzige Hinweis ist der Gnomenberg, auf dem einhundert Elfen-Statuen stehen, die so fein gearbeitet sind, dass nur ein Gnome sie geschaffen haben könnte. Oder vielleicht ein Fels-Elf sie geformt...
Dann kam das Zeitalter der Wanderung: Alle Völker Condras, ja fast der ganze Kontinent war nomadisch geworden, da die Städte geschleift waren. Die Zwerge wurden eigentlich sofort wieder sesshaft, sie brauchten nur Zeit um ihre Städte wiederaufzubauen. Zu dieser Zeit kamen die Menschen aus dem Süden und zogen durchs Land. Sie ließen sich nach Jahrzehnten, als die Ost-Menschen über das Meer kamen, einfach dort nieder, wo sie gerade waren. Die Orks aus dem Süden und Westen sind nie wieder auf die Idee gekommen, Dörfer oder Städte zu errichten. In Erinnerung an die alte Pracht der Elfenstädte wurde Salanda von unseren Vorfahren auf den Ruinen einer alten Hochelfenstadt erbaut, die einzige heute existierende Stadt der Elfen in Condra. Der Ort, an dem sich Salanda befindet, wurde lange Zeit geheim gehalten, da man befürchtete, die anderen Völker könnten versuchen die Stadt zu erobern. Nur wenige zogen in die Stadt, aber alle Madanili Condras achten den Hof und die meisten leben im Nendera- Wald in der Nähe der Stadt. Daher werden die Elfen Condras, sowohl ”Hofelfen” als auch ”Waldvolk”, von den anderen Völkern als Nendera- Elfen bezeichnet.
==== Elfen und Menschen ====
Die ersten Menschen, die in Condra Städte bauten und das Land bewirtschafteten, waren Flüchtlinge aus Drana, die auf Grund ihres Glaubens vertrieben wurden. Sie kamen über das Meer, von jenem Inselreich, daß einmal Neka werden sollte.
Die Elfen hatten sich größtenteils in den Westen des Landes und damit in die Wälder zurückgezogen. Durch die zunehmende Landnutzung und damit nicht unwesentliche Abholzung von Waldgebieten wurden sie weiter zurückgedrängt. Dabei mied man den Kontakt zu den Menschen vorerst und beobachtete. Unter anderem den Kampf der Flüchtlinge mit den Orks, die man selbst auch nicht unbedingt mochte.
Die Dranaer kannten keine Elfen in ihrer Heimat. Trotzdem war ihnen ab einem gewissen Punkt klar, daß sie nicht allein im Lande waren, auch wenn sie nicht genau wussten, wer oder was sie beobachtete.
Als die Elfen feststellten, daß die Menschen sich rasend schnell vermehrten (Man sagte gar „Wie die Orks.“...,) wurde ihnen klar, daß Maßnahmen ergriffen werden mussten. Eine große Versammlung wurde einberufen. Der Beschluß lautete schließlich Kontakt herzustellen und die Menschen in ihre Schranken zu weisen.
Man hat ja Zeit, und dementsprechend lang waren auch die Vorbereitungen auf den ersten Kontakt mit den Menschen. Eine kleine Gruppe von 12 wurde letztendlich zusammengestellt, die als Botschafter loszogen. Darunter Einige, die durch ihre Beobachtungen in den letzten 100 Jahren auch die Sprache der Menschen studiert hatten.
Die Gruppe macht sich nach Tharemis auf, der größten Siedlung, um den verantwortlichen Menschen die Meinung zu sagen. Tharemis ist gerade auf dem Weg eine florierende Kleinstadt zu werden, von einem Palisadenwall umgeben und mit kleinen Wachtürmen gesichert.
Sie gelangen also an den Bürgermeister und Rat der Stadt, der einigermaßen überrascht guckt.
„Wir kommen um was klarzustellen...“
Man könnte vielleicht sagen, daß sie eine Drohung aussprechen.
Bei weiten Teilen der Bevölkerung allerdings waren es lange noch ‚Waldgeister’ und ‚Wilde’, die ab und zu an den Waldrändern gesehen wurden.
Wie sich die ersten Kontakte zu den Menschen im Einzelnen genau ergaben, ist nicht festgelegt. Sicher gab es die ein oder andere Begegnung zwischen den Völkern. Seien es neugierige Kinder, die die andere Seite des Sees erforschen wollten, sei es eine vereinzelte Hilfeleistung gegen die Orks. Die Menschen für ihren Teil mögen geglaubt haben daß das Land selbst mit ihnen sei, bauten Tempel und Schreine und zeigten sich auf ihre Art erkenntlich.
250 Jahre nach Ankunft der Menschen enden langsam die Orkkriege und die Seuche greift in Condra um sich. Aus der Not ergab sich ein Zusammenschluß Magie- und Heilkundiger, sowohl Menschen als auch Elfen aus allen Teilen Condras – Die Ursuppe der Akademie.
Die Seuche reduziert die Bevölkerung um 2 Drittel, bla...
Dann entwickelt sich Tharemis zu einer florierenden, lebendigen Hauptstadt, die toll ist um zu studieren...
Eine große Elfengruppe verließ unter nicht gänzlich geklärten Ursachen Condra ...(C9)
==== Die Nekaner ====
Schleichende Übernahme durch die Nekaner vor ca. 70 Jahren, Elfenverbrennungen, etc.
Viel Elfen flohen rechtzeitig aus den Städten, denn die meisten ahnten, daß die neuen Herrscher schreckliche Feinde werden würden.
Sobald die Nekaner ihre Gesetze und Condra durchsetzen konnten, wurden alle Elfen, die nicht in der Akademie eingeschrieben waren oder einschreiben wollten und sich der strengen Kontrolle unterwerfen, wurden als ‚Schwarzmagier und Damönenbeschwörer’ festgesetzt, verurteilt und verbrannt.
Aber auch die Elfen in der Akademie blieben nicht lange wirklich sicher. Da sie sich nicht zum ‚wahren’ Glauben bekehren ließen oder sonst wie reglementieren, wurde Flucht die einzige Möglcihkeit sich zu retten.
Die Elfen zogen sich völlig zurück und bewachten ihre Grenzen scharf. Sämtliche Verbindungen zu den Menschen wurden abgebrochen. Deshalb gingen natürlich sämtliche Entwicklungen der nächsten 50 Jahre an ihnen vorbei. Für die Elfen selbstverständlich nur eine lächerliche Zeitspanne.
Noch heute sind die Kontakte eher verhalten. Vor ca. 5 Jahren wurde von Seiten der Menschen Kontakt aufgenommen um über Handelswege durch die südlcihen Waldgebiete zu verhandeln. Die Elfen stimmten unter außschließlich ihren Bedingungen zu die Wege anzulegen. Nur eine Waffe pro Mann ist erlaubt, Äxte verboten. Hoölz darf nicht von lebenden Bäumen genommen werden. Die Wege sind nicht ständig offen und nur wenn die Bdingungen erfüllt sind. Sonst könnte der Reisende schon mal von einem wirklcih wütendem Wald einfach verschluckt werden.
==== Ein Elfenleben ====
Die Elfen haben Zeit. Und damit fängt das Leben eines Elfen auch an.
Die Frauen tragen ihr Kind bis zu 3 Jahren unter dem Herzen, manche Gerüchte besagen, die Frauen selbst könnten entscheiden wann sie ihr Kind zur Welt brächten, aber man schweigt über solche Themen unter Fremden.
Man lässt sich Zeit bevor man sich bindet. Die Elfen glauben fest daran, daß es ihr Gegenstück gibt. Und findet man es nicht, bleiben manche auch für immer allein.
Eine Heirat ist eine Bindung für immer, die unter keinen Umständen gebrochen werden kann. Die einhergehenden Zeremonien sind aufwändig und langwierig und wer sich dafür entscheidet, meint es wirklich ernst und hat wohlmöglich Jahrhunderte damit verbracht den anderen kennen zu lernen, sehr viel Zeit miteinander verbracht, über die eigenen Gefühle meditiert und nachgedacht.
Nach den Geburt glauben die Elfen, daß dem neuen Leben unter ihnen ein Stern zugeordnet wird und weihen den Säugling diesem Stern in einer jahrelangen Zeremonie, die mit der ‚2. Geburt’ in ihre Gesellschaft hinein endet. Zu Anfang dieser Zeremonie ziehen sich Mutter und Kind für mindestens 7 Monate in Einsamkeit zurück. Meist steht ihnen dabei eine nahe Freundin zur Seite, die da ist, wenn sie gebraucht wird und beide versorgt, sich aber auch darauf beschränkt.
In dieser Zeit der Abgeschiedenheit entsteht ein festes Bündnis zwischen Mutter und Kind. Die Elfen haben Zeit ihres Lebens großen Respekt für ihre Mütter und sind sich aller Opfer und Schmerzen, die sie auf sich genommen haben sehr bewusst. Diese Familienverhältnisse sind gleich nach der Ehe die stärksten Verbindungen in einem Elfenleben.
Elfen, die dieses Bündnis versagt blieb, zum Beispiel, weil die Mutter bei der Geburt verstarb, gelten oft Zeit ihres Lebens als Außenseiter, die sich unter niemandem zu Hause fühlen, manchmal verloren gehen und in ewige Meditation versinken, eine Art Koma. Andere kehren sich von ihren Völkern ab, manche auch vom Guten. Nicht viele schaffen es in der Gesellschaft ein normales Leben zu führen ohne etwas zu vermissen.
Kindheit und Jugend dehnen sich mit Spiel und Studienzeit über Jahrhunderte. Mit 300 ist man vielleicht in seltenen Fällen eben der Pubertät entwachsen, auch wenn sie je nach Charakter bei weitem nicht so hektisch und wechselhaft wie bei den Menschen verläuft. Viele Elfen ziehen sich in diesen Jahren oft in sich zurück um sich zu finden und zu entscheiden und um ihren Platz unter den anderen zu finden. Man beginnt außerdem Respekt unter den Älteren zu erarbeiten, man möchte etwas werden und Selbstständigkeit erringen, damit man seinen Beitrag leisten kann. Viele reisen oder begeben sich auf eine Queste um ihrem Volk durch erarbeitetes Wissen einen Dienst zu erweisen.
==== Zeitrechnung ====
Wie alle Völker feiern die Elfen den Beginn einer neuen Jahreszeit. Ihre besondere Naturverbundenheit lässt sie diese Zeiten wie kein anderes Volk wahrnehmen.
Erst seit dem Zeitalter der Menschen, das wir auch das Zeitalter der Jahre nennen, zählen wir die Jahre so wie die anderen Völker es tun. Doch schon immer haben wir die Jahreszeiten und den Lauf des Mondes benutzt um einen Zeitpunkt näher zu bestimmen. Dazu haben wir 12 Monde im Jahr, z.B Anorithil (Sonnenmond).
Jeder Mond teilt sich in 4 Mondphasen zu 7 oder 8 Tagen. Die Mondphasen nennen wir z.B. Ithil und lothui.
Das neue Jahr beginnt am letzten Neumond vor der Herbst Tag/Nachtgleiche. Alle 3 Jahre liegt ein 13. Mond zwischen den Jahren. Dieser Mond ist der ... (Blutmond)
====== Anatha ======
Magie als Geschenk zur Durchsetzung von Freiheit und freiem Willen, Wissen ist frei - jeder darf alles wissen und jeder soll gleichen Zugang dazu haben.
* Jakob, Magier
* ist starker Magier, Condrianer
* vertritt die Meinung, das Magie formbar, nach seinem eigenen Willen ist und nichts Göttliches an sich hat
* an einem Tag, als Anatha zu ehren ist, prahlt er mit magischen Kunststückchen in einer Taverne, plustert sich damit auf
* ein anwesender Priester spricht ihn an, er wiegelt ab, prahlt weiter, ohne sein gegenüber als Priester zu erkennen
* der Priester lässt ihn, er versucht nicht ihn zu belehren
* Anatha jedoch sieht, dass eines ihrer Kinder nicht das göttliche in der Magie sieht und stellt ihm eine Aufgabe
* die Aufgabe besteht darin, das er für ein Jahr und einen Tag zwar Magie nutzen kann, aber nur eingeschränkt (welche Einschränkung?). Er soll damit lernen, das die Magie, die er so freigiebig für alles und zur Belustigung und Selbstsüchtig nutzt, nicht durch ihn alleine da ist, sondern das Magie und Wissen auch einen Teil göttliches in sich tragen.
* Jakob lernt in dieser Zeit, dass er, wenn er sich seine Kraft einteilt und sie zielstrebiger, konzentriert einsetzt, etwas viel größeres schaffen kann als mit seinen Prahlerischen Kunststücken, er erkennt das göttliche und bittet Anatha um Verzeihung.
