====== Furatha ======
Es war ein lauer Frühlingsabend. Die Sterne funkelten hell auf Hydracors Mantel und sein Auge hielt wacht. Der Wind sang ein sanftes Schlaflied in den Wipfeln der Baumen. Und doch wolte der Schlaf nicht kommen. Die letzten Wochen waren zu aufwühlen gewesen für den jungen Man der sich nun schon seid Stunden unruhig in seinem Bette welzt. Er war mit der Lehre fertig und endlich alt genug um nun auf eigenen Füßen zu stehn. Doch ängstigte er sich. Er wuste nicht wie er die Zukunft angehn sollte. All seine Pläne wurden immer wieder von Zweifel zerfressen.
Aber in dieser Nacht würde sich etwas änderen. Die unruhigen Bewegungen die der Jüngling tat ebten langsam ab. Seine Atmung wurde ruhig und ein Lächeln trat in sein Gesicht. Den Sie hatte ihn in den Schlaf geholt. Sie hatte ihn an die Hand genommen und in einen Traum geführt. Sie hatte sich seiner angenommen.
also 3 Brüder
alle werden erwachsen und ziehen los haben einen Traum
in dem traum bekommen sie gesagt wenn ihr nach xy zieht werdet ihr reich werden eine wunderfolle frau finden und ewig glücklich sein
jeder bruder hat sien eigenes xy
dan ziehen sie los
alle treffen sich nach jahren wieder
und erzählen
1. Ich bin nach xy gezogen und habe unterwegs das hüpscheset mädchen getroffen bin aber weiter weil der traum ja gesagt hat ich soll nach xy
2. ich bin nach xy gezogen und habe einen furhman getroffen kontte ihm aber nicht helfen weil ich es ja eilich hatte nach xy zu kommen spätzer habe ich herausgefunde das das der reichste man condra war
3. ich bin in der ersten tavere nach xy kleben geblieben und glücklich geworden
das ist es auch so uim großen und ganze moral von der geschichte; Nimm was du kriegen kannst und hör auf deien impulse nicht auf lanwiedrige pläne
alternativ kann die geshcit auch nur einem Passieren der auf dem Weg nach xy immer wiede gute gelegeheite auschlögt
weil es ja nach xy will
und wenn er dan da ankommt schi darüber beschwerten das es scheiße da ist
ne, ich find das mit 3en besser - sie sind immerhin ihren weg gegangen, egal was die konsequenzen waren
mm ich wieß nicht ich glaube ich mag die geshcichte mit einem liebr der immer und immer wieder eien changese bekommt und sie immer wieder ausschlägt weil er zu dumm ist zu versteh das die changese auf dem weg und nicht am ziel liegt
du hast recht, das legt die betonung mehr auf das "der weg ist das ziel"
hmm unter dem aspekt furatha ist das sicherlich auch passender
bzw das furathaige mach was dir in dem moment das beste erscheid
oder man kann auch mal seien meinug ändern
===== Grunatha =====
Durch dich kehren all unsere Kräfte zurück,
Die die wir schon verlohren gaben.
Dank deiner Segnung Fliessen in uns wieder alle bereits versiegten Qellen der Seele.
In der Zeit, als die Menschen sich schon auf der Erde verteilt hatten; in der Zeit, wo noch keine Staaten gebildet waren und alles dem gottgefälligen ewigen Wandel folgte, da wandelte Grunatha auf Erden. Sie nahm die Gestalt der Menschen an, um unbemerkt in ihren Reihen zu sein.
In dieser Zeit lebte auch ein Mann, der sich viele zu Untertanen gemacht hatte. Als dieser sich nun über die Felder tragen ließ, sah er, wie einer seiner Sklaven, der ihm den Rücken zuwandte, sich nicht, wie er befohlen hatte, zu Boden warf, sondern mit der Arbeit fort fuhr.
Da ging er auf ihn zu und nahm die Kette, die den Sklaven band und riß ihn daran zu Boden. Mit der anderen Hand nahm er die Peitsche und begann, auf ihn einzuschlagen. Der Sklave aber senkte nicht sein Haupt. Er blickte seinem Unterdrücker direkt in die Augen und bäumte sich bei jedem Schlag gegen die Ketten auf.
Als Grunatha dies sah, war sie von großem Zorn erfüllt, und gleichzeitig mit Stolz, da der Sklave nicht nachgab und seinen Stolz wahrte, nicht aufgab.
Und so erfüllte sie ihn mit ihrem Geist. Dieser Geist stärkte ihn und gab ihm Mut, sich aufzurichten. Der Sklave hatte ein Leuchten in den Augen, als er seinem Peiniger die Worte „Freiheit! Laß uns frei! entgegen warf.
Als sie den unbeugsamen Willen in diesem Menschen erkannte, beschloß sie, ihm die Freiheit zu schenken.
Da nahm sie ihren mächtigen Bogen und legte einen nachtblauen Pfeil ein. Mit dem Donnern eines Gewitters flog er auf sein Ziel zu und mit der Kraft eines Blitzes schlug er in die Hand ein, die die Kette hielt. Die Kette, die den Sklaven band und ihm die Freiheit nahm.
Dem ersten Pfeil folgte sogleich ein zweiter. Dieser aber traf den Arm, der die Peitsche führte. Die Peitsche, die jeden Widerstand zu unterdrücken versuchte. Auch der nächste Pfeil traf sicher sein Ziel und bohrte sich tief in den Fuß. Der Fuß, der jedes Aufsprießen von Freiheit zertrat. Abermals traf ein dunkler Pfeil sein Ziel, das Auge. Das Auge, das sich weigerte, das Verlangen nach Unabhängigkeit zu erkennen. Zielsicher traf der folgende Pfeil den Kopf mitten in das Zentrum der Gedanken. Gedanken, die erfüllt waren mit Machtgier, Hochmut und Frevel. Der sechste Pfeil traf das Herz und tilgte das Leben aus dem Menschen, der Grunatha erzürnt hatte.
Der siebte aber nahm die Seele der Kreatur, um sie auf ewig aus dem ewigen Wandel auszuschließen und ihr den Zugang zu Hydracors heiligen Fluten zu verwehren.
Der Sklave, der nun ein freien Mann war, nahm das Schwert seines toten Herrn auf, streckte es in die Höhe und rief:
„Heil Dir, Grunatha, Du schenktest mir die Freiheit. Dafür danke ich Dir. Und da ich durch Dich weiß, wie kostbar dieses Geschenk der Freiheit ist, werde ich ausziehen und es in die Lande bringen. Möge Dein Wille mich leiten und mich stärken auf meinem Weg.
Und Grunatha blickte mit Freuden auf ihr neues Menschenkind.
