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Der Dunkelsee

Kategorie: Geographie
Veröffentlicht: Montag, 22. März 2010
Geschrieben von Anke

Wiege des Glaubens

Ah, so was wie den Dunkelsee, dat hast du noch nicht jesehen.

Der alte Mann lacht.

Dat ist ein riesiger See mitten in Condra, der gleich an mehrere Vogteien grenzt und der heiligste Ort, den wir haben. Der kriescht sein Wasser irjendwo aus den Retekbergen. Da sind die Quellen von mehr als sieben Flüssen, deren klares Wasser ihn speist. Dat verschwindet dann an den Aridas-Fällen in der Erde und kommt erst anderthalb Meilen später wieder heraus.
Und da, wo dat raus kommt, ist dat von ganz anderer Farbe, schön dunkel blau, wie dat Hydracor jefällt.

Nach der Hälfte seines Laufes wird der Fluss breitet und bildet halt den Dunkelsee. Dat ist der heiligste Ort, den wir haben. Viele pilgern da hin, oder beten einfach da. Und die beiden Orte Dunkelbach und Waidenhof sind da, die beide im Kriesch jefallen sind. In Dunkelbach wohnen nu die, die aus Tileam fliehen mussten im Marsch der Tränen, nach Waidenhof hingegen pilgert man bis heute. Da hat uch Therion seine letzte Messe jehalten, bevor die Männer in die Schlacht jezogen sind.

Und für die Priester is dat natürlich auch wichtig. Vor allem bei der Priesterweihe. Da folgt der Novize zehn Tage lang einem der Quellflüsse und darf da nur dat Wasser des Sees zu sich nehmen, sonst nichts. Dat is’ dann seine zweite Taufe.

Wenn du mal da bist, benimm dich. Is besser so. Glaub mir. Aber eigentlich macht dat auch jeder, der den See mal jesehen hat.

Leveon

Kategorie: Geographie
Veröffentlicht: Montag, 22. März 2010
Geschrieben von Anke

Leveon war einst die südlichste Bastion Condras, die letzte Siedlung vor den von Orks besiedelten Landen und ein Sammelbecken für Jäger,  Abenteurer und tapfere Siedler. Dann wurde Silbertor wieder aufgebaut und bemannt und plötzlich lebten die rauhbeinigen Bürger von Leveon in einer sicheren Zone ohne die fast lieb gewonnenen Überfälle von Orks und wilden Tieren. Man könnte behaupten, Leveon befinde sich zur Zeit in einer Selbstfindungskrise.

Einen Tempel oder andere kulturelle Einrichtungen besitzt die Stadt nicht und außer der rustikalen Blockhütten-Architektur und einer bewegten Vergangenheit findet man in Leveon wenig, worüber man sich in der Taverne unterhalten kann. Viele Bürger Leveons verlassen die Stadt, um weiter im Süden am Nachtwall ihre gewohnten Berufe (Orkjäger, Fallensteller...) auszuüben.

Seit kurzer Zeit gibt es in Leveon ein sehr exotisches Etablissement, das "Falkennest", und Einige hoffen, dass damit der Handel in Leveon einen Aufschwung erfährt.